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Gelb-grünlicher Flechtenbelag: Ein gelb-grünlicher Flechtenbelag auf älteren Ast- und Rindenpartien lässt Gehölze und Sträucher auf den ersten Blick krank erscheinen. Doch Flechten sind harmlos und schädigen die Pflanzen nicht. Ihre Anwesenheit ist vielmehr ein Beleg dafür, dass unsere Umwelt sauberer geworden ist. In den vergangenen Jahrzehnten hat der hohe Schwefelgehalt in der Luft Flechten fast vollständig zurückgedrängt. Jetzt können sie wieder aufatmen und sind zurückgekehrt.
Wildtriebe: Einige Gehölze, beispielweise buntlaubige Zierstämmchen, sind auf sogenannten Wildlingen veredelt. Mitunter wachsen aus dieser Unterlage oder dem Stamm grünlaubige Wildtriebe heraus. Wildtriebe rauben der Veredlung wertvolle Nährstoffe und müssen direkt an der Ansatzstelle abgerissen oder mit einem scharfen Messer entfernt werden.
Nematoden gegen Dickmaulrüssler – Larven: Falls sie an Ihren Rhododendron oder Kirschlorbeer, Efeu,… Buchtenförmige Fraßstellen entdecken, dann ist der Dickmaulrüßler dafür verantwortlich. Man kann die Käfer da sie Nachtaktiv sind abends absammeln.Noch gefährlicher sind die Larven das sie die Wurzeln befallen.Gegen diese Larven gibt es zur biologischen Bekämpfung Nematoden. Diese Fadenwürmer wandern nach der Ausbringung durch gießen in den Boden und suchen nach Larven dringen in sie ein und töten sie.Sie brauchen eine Bodentemperatut von über 10 Grad C. Die Anwendung geht von Anfang April bis Mitte Juni und von September bis Mitte Oktober.
Bepflanzung im Herbst: Viele meinen die Herbstbepflanzung sei problematischer als im Frühjahr. Im Gegenteil, es können alle Sträucher, Bäume, Hecken, Bodendecker und Stauden genauso bepflanzt werden als im Frühjahr. Ein großer Vorteil ist, sie müssen weniger gießen als im Frühjahr. Bei Stauden empfehlen wir, genau so wie bei der Frühjahrsbepflanzung, einen Winterschutz (Reisig). Obstbäume nicht zu tief pflanzen. Veredelungsstelle soll über der Erde liegen, sonst treibt die Unterlage durch.Die Veredelungsstelle bei Rosen muss unter der Erde sein. (ca. 2 Fingerbreit) Neugepflanzte Rosen anhäufeln und Ende März Erdreich wieder weggeben.
Rückschnitt: Jetzt können sie Ihre Hecke zum letzten Mal in Form bringen. Auch Ziersträucher benötigen einen Rückschnitt, dazu ist im Herbst ein guter Zeitpunkt.Sträucher die im Frühjahr blühen, wie Forsythie, Spierstrauch, Zaubernuss, Winterduftschneeball, Kornelkirsch, Felsenbirne,… erst im Frühjahr nach der Blüte schneiden. Ziergräser schneidet man auch erst im Frühjahr. Die etwas höher werdenden Sorten bindet man zusammen, damit schaffen sie einen guten Winterschutz für die Wurzeln. Bei Rosen im Herbst nur ca. ein Drittel zurückschneiden, da es bei starkem Frost zu Schäden an den Trieben kommen kann. Ein weiteres Drittel oder bis zu einer gesunden Knospe, schneidet man erst im Frühjahr, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. 10 – 20 cm mit Erde oder Laub aufhäufeln, damit die Veredelungsstelle geschützt ist. In rauen Lagen zusätzlich mit Reisig abdecken.Für den Winterschutz welcher Pflanzen auch immer, nie mit Kunststofffolien abdecken, sondern mit Strohmatten, Vlies, Jute oder Reisig verwenden.
Rasen: Damit ihr Rasen gut durch den Winter kommt, jetzt noch eine Herbstdüngung (mit mehr Kali Anteil) vornehmen und das letzte Mal kurz mähen. Mähgut sorgfältig entfernen. Bis zum Einbruch des Winters das Laub abrechen. Wenn sie das alles beachten, vermeiden sie dass ihr Rasen Schneeschimmel bekommt.
Immergrüne Pflanzen: Immergrüne Sträucher wie Buchs, Eiben, Stechpalme, Kirschlorbeer oder Rhododendron, benötigen auch im Winter Wasser. Bevor der erste Frost kommt noch einmal kräftig gießen, da der gefrorene Boden keine Feuchtigkeit aufnimmt. Auch nach längeren Frostperioden sollte gegossen werden.
Zwiebelblumen: Zwiebel jetzt in Gruppen in die Erde einlegen, damit sie die Lücke bis zum Blühen der Stauden und Sträucher überbrücken können.
Terracottatöpfe: Sorgen Sie bei Terracottatöpfen für guten Wasserabzug unter dem Topf. Es werden spezielle Terracottafüße oder Holz verwendet, damit das Wasser abfließen kann und die Töpfe nicht abfrieren.
Starker Schneefall: Bei starkem Schneefall sollten Sträucher abgeschüttelt werden, damit keine Äste abbrechen. Nadelgehölze wie Zypressen, Thujen,…. zusammenbinden.
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