Gartentipp Juli/Trockenheit/Hirse im Rasen

Liebe Gartenfreunde!
Die Trockenheit ist zur Zeit ein gewaltiger Stress für die Pflanzen.
Besonders für Neubepflanzungen und  immergrüne wie z. B. Smaragdthuje.
Sträucher lassen bei Trockenheit meist  die Blätter fallen und treiben im Normalfall wieder durch. Bei immergrünen Pflanzen sieht man lange keine Veränderung, wenn die Pflanze braun ist, dann ist sie kaputt und sie treibt nicht mehr aus.
Auch trotz Regen bewässern!
Sie können es gut beobachten wenn sie nach Regen bei den Pflanzen schauen, der Regen läuft außen ab und kommt nicht zum Wurzelbereich.  Daher Hecken und auch andere Pflanzen – auch jene die im Vorjahr bepflanzt wurden – ausgiebig wässern. Ausgiebig bedeutet ca. 40- 50 Liter pro Pflanze!
Ein zweites Thema ist die Hirse im neu angesäten Rasen.
In den letzten Jahren hat sich durch die warme Witterung die Hirse stark ausgebreitet. Die Hirse ist nur einjährig und stirbt im Winter ab. Wenn dann im Frühjahr der Rasen Lücken aufweist, Rasensamen nachsäen damit sie wieder eine dichte Rasennarbe schaffen.
Den Rasen etwas höher wachsen lassen, denn die Hirse (und auch andere Unkräuter) sind Lichtkeimer. Das bedeutet sie benötigen zum Keimen kahle Rasenstellen. Bei dichtem gut gedüngtem Rasen hat die Hirse wenig Chancen.
Eine Behandlung der Hirse mit Puma Hirse frei, ist bei neu gesätem Rasen erst nach einem halben Jahr ratsam. Andere Unkräuter die nach der Neusaat aufgehen, werden durch den regelmäßigen Schnitt unterdrückt und verdrängt.
Falls noch Unkräuter vorhanden sind,  kann man wenn notwendig  ca. nach einem halben Jahr mit einem Unkrautmittel behandeln.

Formschnitt:
Buxus oder andere Formgehölze brauchen jetzt ihren Schnitt. Ein gutes Schneidwerk ist das Wichtigste!

Stauden schneiden:
Viele Stauden wie Frauenmantel, Storchenschnabel, Katzenminze, Salbei,Lavendel ….sehen nach dem Verblühen oder im Sommer nicht mehr schön aus.
Nach einem bodennahen Schnitt, treiben die Stauden wieder neu aus und sie können sich bis zum Herbst wieder an einem schönen Blattwerk erfreuen.
Zum Teil kommen auch noch vereinzelte Blüten. Nach dem Schnitt wässern dann geht der Neuaustrieb schneller vorwärts.

Rosen:
Wenn die Rose verblüht ist, bilden sich bei den meisten Sorten Samenstände – die Hagebutten. Schneidet man diese gleich nach dem Abblühen weg, treiben viele Rosen neu durch und bringen eine zweite Blüte hervor. Dazu schneidet man die Blütenbüschel oberhalb des nächstgelegenen kräftigen Blattes mit einer scharfen Gartenschere ab. Gleichzeitig empfiehlt sich zu diesem Zeitpunkt ein Nährstoffschub mit gut abgelagerter Komposterde. Eine Hand voll stickstoffbetonter Naturdünger ergänzt die kräftigende Mahlzeit für die Rose. Nach wenigen Wochen erblühen die Rosen dann in neuerlicher Pracht.