Rasen

Stauden schneiden:
Viele Stauden wie Frauenmantel, Storchenschnabel, Katzenminze, Salbei, Lavendel ….sehen nach dem Verblühen oder im Sommer nicht mehr schön aus. Nach einem bodennahen Schnitt, treiben die Stauden wieder neu aus und sie können sich bis zum Herbst wieder an einem schönen Blattwerk erfreuen. Zum Teil kommen auch noch vereinzelte Blüten. Nach dem Schnitt wässern dann geht der Neuaustrieb schneller vorwärts.

Rosen:
Wenn die Rose verblüht ist, bilden sich bei den meisten Sorten Samenstände – die Hagebutten. Schneidet man diese gleich nach dem Abblühen weg, treiben viele Rosen neu durch und bringen eine zweite Blüte hervor. Dazu schneidet man die Blütenbüschel oberhalb des nächstgelegenen kräftigen Blattes mit einer scharfen Gartenschere ab. Gleichzeitig empfiehlt sich zu diesem Zeitpunkt ein Nährstoffschub mit gut abgelagerter Komposterde. Eine Hand voll stickstoffbetonter Naturdünger ergänzt die kräftigende Mahlzeit für die Rose. Nach wenigen Wochen erblühen die Rosen dann in neuerlicher Pracht

Rasen:
Bis zur Bildung einer Grasnarbe muss bei neu gesätem Rasen täglich ausreichend gegossen werden. Beim Rasen sieht man häufig die Rotspitzigkeit (Ursache von Pilzkrankheiten – viel Regen) diese wird bei Trockenheit wieder von alleine verschwinden. Natürlich erholt sich ein gut gedüngter Rasen schneller.

Ein zweites Thema ist die Hirse im neu angesäten Rasen. In den letzten Jahren hat sich durch die warme Witterung die Hirse stark ausgebreitet. Die Hirse ist nur einjährig und stirbt im Winter ab. Wenn dann im Frühjahr der Rasen Lücken aufweist, Rasensamen nachsäen, damit sie wieder eine dichte Rasennarbe schaffen.

Den Rasen etwas höher wachsen lassen, denn die Hirse (und auch andere Unkräuter) sind Lichtkeimer. Das bedeutet sie benötigen zum Keimen kahle Rasenstellen. Bei dichtem gut gedüngtem Rasen hat die Hirse wenig Chancen.

Eine Behandlung der Hirse mit Puma Hirse frei, ist bei neu gesätem Rasen erst nach einem halben Jahr ratsam. Andere Unkräuter die nach der Neusaat aufgehen, werden durch den regelmäßigen Schnitt unterdrückt und verdrängt. Falls noch Unkräuter vorhanden sind, kann man wenn notwendig ca. nach einem halben Jahr mit einem Unkrautmittel behandeln.

Durch die Witterungsverhältnisse im Laufe dieses Winters (Schnee der auf warmen Boden fällt und länger liegen bleibt) haben viele Rasenflächen sehr gelitten.
Pilzkrankheiten waren ja im Herbst schon häufig zu sehen.
Entsprechend geschwächt sehen die Rasenflächen am Ende des langen Winters aus.

Pflegemaßnahmen:

Diese Stellen im Rasen mit dem Laubrechen oder Rechen aufrechen/abbürsten. Nach dem Abbürsten sollte man sofort düngen und bewässern, sodass der Dünger gleich aufgelöst wird. Am besten Dünger mit Langzeitwirkung. Die Bildung der neuen Blätter und Wurzeln erfordert einen hohen Nährstoffbedarf (Stickstoff).

In wenigen Fällen kann es vorkommen, dass der Rasen ganz ausbleibt, hier muss Rasen nachgesät werden. Der neu eingesäte Rasen muss mit einer dünnen Humusschicht bedeckt oder leicht eingearbeitet werden.

Die Bildung der neuen Blätter und Wurzeln erfordert einen hohen Nährstoffbedarf (Stickstoff). In wenigen Fällen kann es vorkommen, dass der Rasen ganz ausbleibt, hier muss Rasen nachgesät werden. Der neu eingesäte Rasen muss mit einer dünnen Humusschicht bedeckt oder leicht eingearbeitet werden.
Am besten ist eine Humus-Sand-Kompost Mischung und den Rasensamen unter die Erden Mischung einarbeiten und auf die die kahlen Stellen geben.

TIPPS:

  • Für einen guten Start ins Jahr ist eine ausreichende Bewässerung essentiell
  • Häufig kommen Pilzkrankheiten auch von verdichteten Böden
  • Für verdichtete Böden Sand und Bodenaktivator aufbringen
  • Gegen Moos im Rasen hilft Kalk
  • Wenn die Temperaturen wieder steigen (auch nachts) wird sich die Rasenfläche schnell wieder regenerieren